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Rauchschutz-Türen

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Sicherheit vom Experten: GARANT Rauchschutztüren (RS-Türen) schützen vor Schadstoffen, die häufig als giftige Rauchgase – zum Beispiel durch Verbrennungsprozesse – entstehen. Nicht nur in großen Gebäuden, in denen viele Menschen zusammenkommen, verhindern Rauchschutztüren die Ausbreitung von Rauch.


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T-EKB | Themenbereich Rauchschutz

Kompetenz in Funktion und Design
Rauchschutz – wir haben die passende Tür

Stand: September 2024
Als Digitalversion (PDF) verfügbar

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Aufgeschlagene Broschüre mit drei sichtbaren Seiten: links Titel mit Foto eines modernen mehrgeschossigen Gebäudes, GARANT-Logo und der Überschrift „Kompetenz in Funktion und Design“; in der Mitte großflächiges Foto eines Feuerwehrmanns hinter einem Türanhänger-Symbol mit dem Wort „Rauchschutz“; rechts technische Darstellung einer Tür mit Rauchillustration und einer Liste von Merkmalen.

Rauchschutztüren von GARANT

GARANT bietet eine Vielzahl von Rauchschutztüren mit »Allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis« an. Je nach Einsatzgebiet können Rauchschutztüren mit weiteren Funktionen und Extras ausgestattet werden (z.B. Einbruchschutz, Klimaklasse 3). Alle Rauchschutztüren ohne Lichtausschnitt haben mindestens die Schallschutzklasse SK1. Während sich die Technik im Inneren der Tür befindet, passt die äußere Optik perfekt zum restlichen Türen-Programm.

Unsere grundsätzlichen Anforderungen an Rauchschutztüren sind: 

  • Rauchschutztüren müssen ein Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis besitzen. 
  • Rauchschutztüren müssen selbstschließend sein.
  • Rauchschutztüren müssen zu jeder Zeit ihre Funktionsfähigkeit gewährleisten. 
  • Das komplette Element muss von einem Hersteller geliefert werden.
Was ist eine Rauchschutztür?

Funktionstüren mit rauchhemmender Ausstattung nennen sich Rauchschutztüren. Sie kommen dort zum Einsatz, wo sie die Ausbreitung von Rauch verhindern sollen. So bleiben auch Flucht- und Rettungswege für eine gewisse Zeit rauchfrei. 

Rauch ist in der Regel ein Schadstoff für Mensch und Umwelt. Die Rauchvergiftung ist eine verbreitete Todesursache bei Wohnungsbränden. Dabei tritt der Tod meist durch eine Kombination aus thermischen Verletzungen mit Erstickung und Lungenreizung ein. Die meisten Brandopfer (in Deutschland 70 Prozent) verunglücken nachts, da tagsüber ein Feuer meist schnell entdeckt und gelöscht werden kann. Nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, sodass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken. Deshalb fallen fast alle Brandtoten nicht den Flammen, sondern den giftigen Rauchgasen zum Opfer, die während der Schwelbrandphase entstehen. In Deutschland sterben 95 Prozent der Brandtoten an den Folgen einer Rauchvergiftung durch die geruchlosen Gase Kohlenmonoxid und Kohlendioxid,

Sogenannte Rauchmelder können während des Schlafes mögliche Opfer warnen. Zusätzlich müssen die baulichen Gegebenheiten so gestaltet sein, dass die Ausbreitung von Rauch weitgehend verhindert wird. Besonders wichtig ist dies in Gebäuden, wo sich größere Menschenmengen aufhalten, wie beispielsweise Krankenhäuser, Banken, Sporthallen oder Veranstaltungsgebäude. 

Wie werden Rauchschutztüren geprüft?

Bei Rauchschutztüren gibt es die Prüfung nach DIN 18095 (Rauchschutz) und DIN 4102-18 (Dauerfunktion). In allen Bundesländern wurde die DIN 18095 als technische Baubestimmung baurechtlich eingeführt. Während der Prüfung wird die Luft im Prüfraum auf 200°C erhitzt und ein definierter Überdruck von 50 Pascal erzeugt. Unter diesen Bedingungen dürfen gewisse Leckraten nicht überschritten werden (1-flügelig 20m³/h – 2-flügelig: 30m³/h), um die Rauchschutzprüfung zu bestehen. Bei der Dauerfunktion muss ein Türelement insgesamt 200.000 Öffnungszyklen standhalten, ohne dass Türblatt, Zarge oder die Beschlagsteile eine Funktionsbeeinträchtigung erleiden. Nach der erfolgreichen Rauchschutz- und Dauerfunktionsprüfung wird dem Antragsteller ein »Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis« von der anerkannten Prüfstelle ausgestellt. Lt. DIN 18095 müssen alle Rauchschutztüren mit einem Kennzeichnungsschild versehen werden. Danach werden Rauchschutztüren in 1- und 2-flügeligen Türen unterschieden: 

  • Rauchschutztür (RS), 1-flügelige Tür nach DIN 18095 – RS-1 
  • Rauchschutztür (RS), 2-flügelige Tür nach DIN 18095 – RS-2

GARANT besitzt zurzeit zwei gültige »Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse« für Rauchschutztüren: 

  • P-5011 DMT DO – Rauchschutztür Typ »RD-40« 
  • P-14-000103-PRO1 ift (AbP-C05-01-de-01) – Rauchschutztür mit Einbruchschutz Typ »EH-RD«  

Zukünftig (voraussichtlich ab 2019) gibt es nur noch 1 AbP (P-5011 DMT DO) für alle Rauchschutz-Türtypen.

Außerdem sind wir als Hersteller von Rauchschutztüren gesetzlich dazu verpflichtet, ein funktionsfähiges Rauchschutzelement auszuliefern. Zum Lieferumfang gehören die folgenden Teile: 

  • Türblatt 
  • Zarge 
  • Türschließer 
  • Türdrückergarnitur 
  • Bänder, Schloss, Schließblech 
  • Montageanleitung, Prüfzeugnis Bezeichnung von Rauchschutztüren 
Wo werden Rauchschutztüren eingesetzt?

Grundsätzlich muss vom Architekten oder Feuerschutzbeauftragten festgelegt werden, an welchen Stellen im Gebäude eine Rauchschutztür montiert werden sollte. Rauchschutztüren müssen in jedem Fall ein gültiges »Allgemeines bauaufsichtliche Prüfzeugnis« (AbP) besitzen und selbstschließend sein (Türschließer). Optional können Türschließer mit Feststellanlagen/Freilaufeinrichtung und Rauchmeldern zum Einsatz kommen. Die Montagerichtlinien in der mitgelieferten Einbauanleitung müssen zwingend eingehalten werden.

Rauchschutztüren müssen dort eingebaut werden, wo sie nach bauaufsichtlichen Vorschriften gefordert werden (MBO – Musterbauordnung). Je nach Landesbauordnung gibt es weitere Richtlinien und Verwaltungsvorschriften, die stark von der MBO abweichen können. 


Rauchschutztüren halten Schadstoffe draußen

Unsere geprüften GARANT-Rauchschutztüren erfüllen die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandards für Rauchschutz und Dauerfunktion. Lassen Sie sich von Ihrem Architekten oder  Brandschutzbeauftragten zum Einsatz von Rauchschutztüren in Ihrem Gebäude beraten!


Weitere Funktionstüren

Ältere Frau mit Rollator geht in hellem Flur an einer offenen weißen Innentür vorbei; rechts Edelstahl-Aufzugstüren, links Regenschirmständer und Topfpflanze.

Barrierefreie-Türen

Barrierefreie Türen

Junge sitzt an einem schwarzen Schlagzeug und spielt; helle Innentür mit großer rechteckiger Glasfüllung, hinter der Tür zwei stehende Erwachsene im Flur; Poster ‚MUSIK‘ an der Wand, hängende Gitarre, Rucksack und Jacke auf dem Boden.

Schallschutz-Türen

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Einbruchschutz-Türen

Einbruchsichere Türen

Flur mit offener weißer Tür; Frau beugt sich zu einem Jungen mit Roller und berührt dessen Hals. Durch die Tür sind Flammen in einem angrenzenden Raum sichtbar; rechts Glas-Schiebetür und Garderobe.

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Dunkel gerahmte Doppelflügeltür aus Glas mit horizontalen Milchglasstreifen und Beschilderung 'AUSGANG', auf der linken Scheibe ein rotes Verbotszeichen; teilweise sichtbare Schrift 'Radiologie'. Heller Flur mit weißem Handlauf, Deckenbeleuchtung, Fußmatte und rechts eine bewegungsunscharfe Person in weiß-grünlicher Kleidung, die durch eine Seitentür geht.

Strahlenschutz-Türen

Strahlenschutztüren

Person mit Einkaufskorb tritt aus geöffneter Vorratsraumtür in hellen Flur; rechts bodentiefe Glasschiebetür mit großem Metallgriff, im Hintergrund weiße Innentür

Wärmeschutz-Türen

Wärmeschutztüren

Helles Badezimmer mit hochformatigen weißen Wandfliesen und schwarz-weißem Schachbrettboden. Links hängender Holz-Waschtischunterschrank mit schwarzer Auflage, rundem Spiegel und wandmontierten schwarzen Armaturen. Rechts Glas-Duschabtrennung und Badewanne. Mittig teilweise geöffnete weiße Schiebetür, dahinter ein Schlafzimmerfenster; zwei schwarze Holz-Pendelleuchten an der Decke.

Nass- und Feuchtraum-Türen

Nass- und Feuchtraum-Türen

Vorratsraum mit offenem Holzregal (Gläser, Körbe), grauer Fliesenboden, Staubsauger an der Wand; geöffnete weiße Tür zur Garage mit offenem Kofferraum und Einkaufstüten; seitliche Tür zu Raum mit Holzschränken.

Garagen-Türen

Garagenverbindungstüren


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Moderner Showroom mit mehreren ausgestellten Innentüren in schwarzen Stellwänden, hellem Parkettboden und weißer Rasterdecke. Im Vordergrund ein hoher Tisch mit drei Barhockern; sichtbar sind eine Schiebetür, Glaseinsätze und mehrere eingebaute Türen.

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