Drehtüren überzeugen durch ihre Vielseitigkeit, ihre einfache Handhabung und ihre große Gestaltungsfreiheit. Als "Drehtür" werden Türen bezeichnet, bei denen sich der Flügel durch einen vertikal angebrachten Beschlag drehen lässt. Bei der Angabe der Öffnungsrichtung wird in "links" und "rechts" unterschieden.
Drehtüren überzeugen durch ihre große Gestaltungsfreiheit.
Ob klassisch gefälzt oder modern stumpf einschlagend, genormt oder individuell angepasst – Drehtüren sind eine bewährte und zukunftssichere Lösung für nahezu jeden Einsatzbereich.
Was sind Drehtüren?
Drehtüren gehören zu den am häufigsten eingesetzten Türarten im Wohn- und Objektbau. Sie öffnen sich über seitlich angebrachte Bänder um eine vertikale Achse und schwingen nach innen, außen oder in beide Richtungen auf. Durch ihre einfache Konstruktion, hohe Funktionalität und vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten sind Drehtüren sowohl im privaten Wohnbereich als auch in Büro-, Industrie- und öffentlichen Gebäuden unverzichtbar.
Je nach Ausführung können Drehtüren als Innentüren, Wohnungseingangstüren oder auch als spezielle Funktionstüren eingesetzt werden – etwa als Schall-, Brand- oder Sicherheitstüren.
Welche Geschichte hat die Normtür?
Die heutige Normtür, wie wir sie kennen, ist das Ergebnis jahrzehntelanger Standardisierung. Bereits im 20. Jahrhundert begann man, Türmaße zu vereinheitlichen, um Bauprozesse zu vereinfachen und Kosten zu senken. Mit der Einführung der DIN-Normen wurden feste Maße für Türblätter, Zargen und Öffnungen definiert.
Diese Normung machte Drehtüren zu einem industriell gefertigten Massenprodukt mit gleichbleibender Qualität. Gleichzeitig ermöglichte sie einen einfachen Austausch von Türen, ohne auf Sonderanfertigungen angewiesen zu sein. Trotz dieser Standardisierung bieten moderne Drehtüren heute eine große Auswahl an Designs, Oberflächen und technischen Ausstattungen.
Wie erklärt man die Öffnungsrichtungen DIN links und DIN rechts?
Ein wichtiges technisches Merkmal bei Drehtüren ist die Öffnungsrichtung, die nach DIN links oder DIN rechts definiert wird. Diese Angabe beschreibt, auf welcher Seite die Türbänder montiert sind.
Steht man vor der Tür auf der Seite, zu der sie sich öffnet:
- Befinden sich die Bänder links, handelt es sich um DIN links
- Befinden sich die Bänder rechts, spricht man von DIN rechts
Diese Unterscheidung ist entscheidend für die Auswahl des richtigen Türblatts, der Zarge und der Beschläge. Besonders bei Renovierungen oder dem Austausch bestehender Drehtüren spielt die korrekte DIN-Angabe eine zentrale Rolle.
Welche technischen Merkmale haben moderne Drehtüren?
Moderne Drehtüren erfüllen heute weit mehr als nur die Funktion des Raumabschlusses. Je nach Ausführung bieten sie:
- Schall- und Wärmedämmung
- erhöhte Stabilität und Einbruchhemmung
- Brand- und Rauchschutz
- barrierefreie Lösungen mit reduzierten Öffnungskräften
Durch unterschiedliche Materialien wie Holz, Glas, Metall oder Verbundwerkstoffe lassen sich Drehtüren optimal an architektonische und funktionale Anforderungen anpassen.
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Normtüren in Oberfläche CePaL Authentic Risseiche
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Stumpfe oder gefälzte Drehtüren
Bei Drehtüren unterscheidet man grundsätzlich zwischen stumpfen und gefälzten Türen.
Gefälzte Drehtüren besitzen eine umlaufende Falz, mit der sich das Türblatt beim Schließen in den Türrahmen legt. Diese Bauweise ist besonders verbreitet, da sie eine gute Dichtigkeit, eine stabile Führung und eine einfache Montage ermöglicht. Gefälzte Drehtüren werden häufig im Wohnungsbau eingesetzt.
Stumpfe Drehtüren schließen hingegen bündig mit der Zarge ab. Türblatt und Rahmen bilden im geschlossenen Zustand eine ebene Fläche. Diese Variante wirkt besonders modern und minimalistisch und wird gerne in hochwertigen Innenraumkonzepten verwendet. Stumpfe Drehtüren erfordern präzisere Montage und spezielle Beschläge, bieten dafür aber eine sehr elegante Optik.
NORMTÜR - gefälzte Ausführung
DESIGNTÜR - stumpfe Ausführung
Die GARANT Türendesign-Programme
Ob mit Lichtausschnitt, als Doppelflügeltür oder als Schiebetür – mit den Modellen unseres GARANT-Programms werden Wohnwelten gestaltet. Dabei haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Stilrichtungen, die sich sowohl für den Wohn- als auch für den Objektbereich eignen.