Barrierefreie Türen – Innentüren für weniger Hindernisse

Barrierefreie Türen ermöglichen auch Menschen mit körperlicher Einschränkung die problemlose Raumnutzung. Mit der Genehmigung des Vermieters können Wohnungen umgebaut werden, sodass auch Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen sowie klein- und großwüchsige Menschen in ihrem Alltag ohne besondere Erschwernis zurechtkommen. Auch in öffentlichen Einrichtungen sind barrierefreie Zugänge wichtig, zum Beispiel für:

  • Wohnheime und Tagesstätten,
  • Pflegeheime und Krankenhäuser,
  • Kindergärten und Schulen.

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Türen mit barrierefreier Funktion von GARANT

Uneingeschränkte Barrierefreiheit beginnt an der Wohnungseingangstür und setzt sich im Inneren der Wohnung nahtlos fort. GARANT-Türen lassen sich mit intelligenten Extras ausstatten, die störende Türbarrieren vermeiden.

Mögliche Ausstattungen für eine passende Türlösung ohne Barrieren sind:

  • elektrische Schiebetürbeschlag SCALA
  • Drehflügel mit Funkfernbedienung DORMA
  • FSB Drücker barrierefrei
  • Fingerklemmschutz für Türen
  • Automatischer Türantrieb für Drehflügeltüren DORMA ED100

Welche Durchgangsbreite muss eine barrierefreie Tür haben?

Das Durchgangsmaß, oder auch die Lichte Durchgangsbreite, beschreibt die Breite oder Höhe von Drehflügel- und Schiebetüren für den Durchgang. Das vorgeschriebene Maß variiert je nach Einsatzort:

  • Heime, Wohnheime, Tagestätten, Wohnungen: 90 cm Breite
  • Pflegeheimen, Krankenhäuser: 125 cm Breite
  • bei allen Einrichtungen: 205 cm Höhe

Eignen sich Drehflügeltüren für Menschen mit Handicap?

Für Drehflügeltüren sollte genügend Bewegungsfläche verfügbar sein. Somit haben dann auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen ausreichend Bewegungsmöglichkeiten vor, hinter und seitlich der Tür.

Drehflügeltüren benötigen ausreichend Platz für einen barrierefreien Einsatz.
Drehflügeltüren benötigen ausreichend Platz für einen barrierefreien Einsatz.

Folgende Anforderungen sollten Sie beachten: 

  • Türen zu rollstuhlgerechten Sanitärräumen müssen nach außen aufschlagen.
  • Barrierefreie Türen müssen im Notfall von außen zu entriegeln sein. 
  • Bei Rettungswegen muss der Aufschlag der barrierefreien Türen in Fluchtrichtung sein.  

Welche Vorteile hat eine Schiebetür?

Durch das horizontale Öffnen einer Schiebetür ist keine Drehbewegung nötig. Somit erleichtert sie das Überschreiten in einen anderen Raum. Es wird kein Bereich durch eine Schwenkbewegung versperrt oder blockiert.

Schiebetüren fördern die Barrierefreiheit und nehmen weniger Platz in Anspruch.
Schiebetüren fördern die Barrierefreiheit und nehmen weniger Platz in Anspruch.

Wie viel Platz nehmen barrierefreie Türen ein?

Wie bereits erwähnt, nehmen Schiebetüren und Drehflügeltüren unterschiedlich viel Raum ein. Sind sie auf Barrierefreiheit ausgelegt, bedeutet das konkret:

  • Drehflügeltüren: auf der Aufschlagseite 150 cm x 150 cm und auf der Falzseite 150 cm x 120 cm
  • Schiebetüren: auf beiden Seiten ≥190 cm breite/≥ 120 cm Tiefe
  • Dreh- und Schiebetüren: Abstand vom Griff bis zur Raumecke: ≥ 50 cm
Bewegungsfläche Drehflügeltür (links) / Bewegungsfläche Schiebetür (rechts)
Bewegungsfläche Drehflügeltür (links) / Bewegungsfläche Schiebetür (rechts)

Welche DIN-Normen gelten für barrierefreie Türen?

Folgende DIN-Normen sind bei der Planung von barrierefreien Türen zu beachten:

  • DIN 18040-1 „Barrierefreies Bauen“-Planungsgrundlagen: Öffentlich zugängliche Gebäude
  • DIN 18040-2 „Barrierefreies Bauen“-Planungsgrundlagen: Wohnungen
  • DIN 18101: Türen für Wohnungsbau (Wohnungsbau, Türblattgrößen, Bandsitz und Schlosssitz, gegenseitige Abhängigkeit der Maße)
  • DIN EN 12217: Türen-Bedienungskräfte-Anforderungen und Klassifizierungen

Eine detaillierte Beschreibung der DIN-Normen für barrierefreie Türen finden Sie in unserer Kategorie zu den DIN-Normen.

Was ist bei der Planung einer barrierefreien Tür wichtig?

  • Türen und Türelemente optisch von der Umgebung abheben (z.B. durch die Farbgebung des Türdrückers zum Türblatt)
  • Leibungstiefe bis zu 26 cm bei Dreh-, Schiebe- und Raumspartüren für eine einfache Bedienung
  • Einfaches Öffnen und Schließen der Funktionstüren, ggf. über automatische Öffnungssysteme
  • Taster für automatische Türsysteme in Höhe von 85 cm über der Oberkante des fertigen Fußbodens 
  • Türenschwellen vermeiden / max. 2 cm hoch
  • Angemessene Tür-Bedienhöhe je nach Einsatz, z.B. für Rollstuhlfahrer oder große Menschen mit Rückeneinschränkungen
  • Tür-Spione auf Sitzhöhe (ca. 120 cm über dem Fußboden)

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