Wirksamer Einbruchschutz zuhause ist trotz sinkender Einbruchzahlen unverzichtbar: Wer einmal erlebt hat, dass Diebe in die eigene Wohnung eindringen, vergisst es nie. Zu einem wirklich sicheren Zuhause gehören mehr als gute Schlösser – entscheidend sind eine zertifizierte Einbruchschutztür nach DIN EN 1627, einbruchhemmende Fenster und ein aufmerksames Umfeld. Bei fast 320 Wohnungseinbrüchen täglich allein in Deutschland lohnt es sich, die richtigen Maßnahmen zu kennen.
- die größten Einbruch-Risiken und wie Sie sie einschätzen
- worauf es bei einer geprüften Einbruchschutztür (RC 2–RC 4) wirklich ankommt
- wie Sie vorhandene Türen nachrüsten können – und was das kostet
- aktuelle Fördermöglichkeiten für einbruchhemmende Wohnungseingangstüren
1. Einbruch-Risiken: Ist mein Zuhause einbruchgefährdet?
Lage, Lage, Lage: Leider ist sie auch für das Einbruch-Risiko entscheidend. Ruhige Alleinlagen sind nicht nur auf dem Immobilienmarkt attraktiv. Auch Diebe ziehen sie magisch an. Denn hier können sie ungestört arbeiten. Dabei verursachen sie oft auch die größten Schäden.
Hier sind die Top 5 der Einbruch-Risiken:
- liegt nah an der Autobahn. Eine verkehrstechnisch gute Anbindung wissen auch Einbrecher zu schätzen: Dann da sind sie schnell vor Ort – und wieder weg.
- hat eine Alleinlage, ohne Nachbarn oder Infrastruktur.
- steht eingewachsen, verborgen hinter dichten Hecken, in einem Park oder umgeben von Grünflächen. So abgeschirmt von außen haben nicht nur die Bewohner ihre Ruhe. Auch die Einbrecher haben hier alle Zeit der Welt, um völlig ungestört ins Haus zu kommen.
- hat eine schlecht beleuchtete und/oder nicht einsehbare Kellertür: Auch hier arbeiten Einbrecher gern im Verborgenen.
- hat keinen fachmännisch montierten Einbruchschutz.
2. Können Einbrecher auch abgeschlossene Türen aufbrechen?
Wenn niemand weit und breit hört, wie Fenster splittern oder Türrahmen bersten, dann ist der Schaden in den genannten Risiko-Lagen umso größer. Denn hier können Einbrecher mit roher Gewalt oft ohne Eile jede Hürde zerschmettern, aufbrechen und wegstemmen. Deshalb rät die Polizei hier dazu, Fenster und Türen mit höherer Sicherheitsklasse zu montieren. Außerdem sollten Bewohner unbedingt eine moderne Alarmanlage installieren (lassen).
Übrigens: Einbruchprofis sprengen Türen oder Fenster in unter einer Minute aus dem Rahmen. Wenn sie nicht leise sein müssen, geht’s sogar noch schneller. Die Türen und Fenster sind günstig im Internet erstanden und nicht fachmännisch montiert? Dann haben Einbrecher leichtes Spiel! Selbst, wenn so eine Tür „abgeschlossen“ ist …
3. Was schützt wirklich vor Einbruch? Zertifizierung, Schließsystem und Licht.
Eine zuverlässige Einbruchschutztür ist kein einzelnes Bauteil, sondern ein geprüftes System: Türblatt, Zarge, Bänder, Sicherheitsschloss und Schutzbeschlag müssen im Verbund nach DIN EN 1627 zertifiziert sein. Erst das Zusammenspiel aller Komponenten – und der fachgerechte Einbau – erfüllt die Norm. Ab Widerstandsklasse RC 2 sprechen auch Polizeibehörden von „gutem Einbruchschutz". Wer vorhandene Türen und Fenster nachrüsten möchte, achtet auf die DIN 18104 (Teil 1 und 2) für Nachrüstsysteme.
Zusätzlich helfen eine gute Außenbeleuchtung und Bewegungsmelder, die für Einbrecher unerreichbar montiert sind. Achtung: Kamerattrappen schrecken professionelle Einbrecher nicht ab – diese erkennen sofort, ob eine Anlage funktionsfähig ist.
4. Welche Wohnungseingangstür ist einbruchsicher?
Hochwertige Einbruchschutztüren sind nach DIN EN 1627 geprüft und zertifiziert. Das Sicherheitszertifikat erhalten einbruchhemmende Wohnungsabschlusstüren nur dann, wenn sie streng nach den normgerechten Konstruktionsvorgaben gefertigt werden. Dabei wird jedes einzelne Türmodell einer Schwachstellenanalyse unterzogen – Türblatt, Zarge, Bänder, Schloss und Beschlag müssen als System bestehen. Erkennbar sind zertifizierte Türen an einem dauerhaft angebrachten Kennzeichnungsschild im Falz auf der Bandseite.
Arbonia bietet geprüfte Einbruchschutztüren in den Widerstandsklassen RC 2 bis RC 4 – für Wohngebäude, Mehrfamilienhäuser und Objektbau. Alle Modelle werden mit der zugehörigen Zarge im System getestet.
5. Wie verhindere ich einen Einbruch?
- Wer guten Kontakt zu Nachbarn pflegt, tut auch etwas für ein sicheres Zuhause. Denn aufmerksame Nachbarn haben schon so manchen Einbruchversuch vereitelt.
- Geben Sie Ihre Schlüssel während des Urlaubs an eine Vertrauensperson. Dann sorgt diese nicht nur für einen stets leeren Briefkasten, sondern auch für Bewegung in und um die Wohnung.
- Der Haustürschlüssel darf nicht unter der Türmatte liegen oder unter dem Blumentopf. Denn diese Verstecke kennt jeder Einbrecher!
- Bei längeren Reisen sollten Sie den Anrufbeantworter auf keinen Fall mit Hinweisen zum Urlaub besprechen.
- Auch Facebook-Posts aus den Ferien sind eine schlechte Idee. Denn Diebe sind genauso in Social Media aktiv.
- Nicht vergessen: Schließen Sie immer alles ab, wenn Sie die Wohnung verlassen! Fenster, Wohnungs- und Haustüren.
6. Wer zahlt für den Einbruchschutz zuhause?
Aktuell gibt es keinen gesetzlichen Mindeststandard zum privaten Einbruchschutz. Stattdessen engagiert sich der Mieter freiwillig, wenn er in die Sicherheit seiner Wohnung investieren will. Der Vermieter ist nicht dazu verpflichtet. Die gute Nachricht: Vermieter können eine Förderung beantragen, wenn sie ihr Zuhause einbruchsicher machen wollen. Bis zu 20 Prozent der Kosten übernimmt zum Beispiel die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für eine neue, einbruchhemmende Wohnungseingangstür.
7. Was kostet eine Einbruchschutztür?
Haus- und Wohnungseigentümer investieren gerne in eine schöne Designtür – doch der Einbruchschutz wird dabei häufig nachrangig behandelt. Dabei gibt es zertifizierte Einbruchschutztüren bereits ab ca. 1.000 Euro: Das Arbonia-Portfolio umfasst Modelle von der soliden Standardtür bis zur individuellen Designtür in verschiedenen Widerstandsklassen – für jedes Budget und jeden Gebäudetyp die passende Lösung.
Hinzu kommen die Kosten für die fachgerechte Montage, ohne die selbst eine hochwertige Tür ihren Schutz nicht entfalten kann. Auf Wunsch lassen sich Einbruchschutztüren um weitere Funktionen ergänzen – etwa Schallschutz, Rauchschutz oder Klimastabilität (Klimaklasse 3).
Linkliste Einbruchschutz zuhause
- Die Zahlen für Wohnungseinbruch-Diebstahl sind rückläufig, das zeigt die Kriminalitätsstatistik des Bundeskriminalamts (BKA), die jedes Frühjahr hier veröffentlicht wird:
- Privater Einbruchschutz ist Sache des Mieters. Hier gibt es Fördermöglichkeiten:
- Zertifizierte Einbruchschutztüren von Arbonia mit polizeilichem Gütesiegel und DIN CERTCO-Zertifizierung:
Einbruchschutz für Ihr Zuhause – geprüft und zertifiziert.
Arbonia bietet Einbruchschutztüren nach DIN EN 1627 in den Widerstandsklassen RC 2 bis RC 4 – für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und den Objektbau. Entdecken Sie die Modellvielfalt und finden Sie die passende Lösung für Ihr Projekt.